Der vollständige Ablauf in 10 Schritten
Schritt 1: Fahrzeugkategorie bestimmen
Prüfen Sie das höchstzulässige Gesamtgewicht. Bis 3,5 t: Vignette. Über 3,5 t: GO-Box. Motorräder haben eigene, günstigere Tarife.
Schritt 2: Reisedauer einschätzen
Bis 10 Tage: 10-Tages-Vignette. Bis 2 Monate: 2-Monats-Vignette. Ganzjährig oder häufig: Jahresvignette (wirtschaftlichste Option).
Schritt 3: Kaufkanal wählen
Digital (online, am Kennzeichen) oder physisch (Aufkleber, an Tankstellen). Digitale Vignette bis 18 Tage im Voraus aktivierbar.
Schritt 4: Kauf durchführen
Online: Kennzeichen, Fahrzeugkategorie, Gültigkeitsbeginn eingeben. Zahlung per Kreditkarte, PayPal oder Sofortüberweisung.
Schritt 5: Kaufbestätigung sichern
E-Mail-Bestätigung aufbewahren oder ausdrucken. Bei physischer Vignette: Kassenbon aufbewahren.
Schritt 6: Physische Vignette anbringen
Innen an der Windschutzscheibe, links unten. Nicht auf dem Armaturenbrett. Falsch angebrachte Vignetten gelten als ungültig.
Schritt 7: Streckenmaut-Stellen identifizieren
Route auf Tunnel und Pässe prüfen. Bargeld oder Karte für Streckenmaut bereithalten.
Schritt 8: Fahrt antreten
Vignette gültig, Streckenmaut-Geld vorhanden, Dokumente griffbereit, Winterausrüstung (saisonal).
Schritt 9: Kontrolle und Beanstandung
Automatische Videoüberwachung. Bei Beanstandung: Dokumente vorzeigen, Ersatzmaut (120 EUR) zahlen oder schriftlich widersprechen.
Schritt 10: Reklamationen
Doppelkäufe oder technische Fehler: ASFINAG-Kundenservice kontaktieren. Rückerstattungen unter bestimmten Bedingungen möglich.
Beschwerden und Einsprüche
Wohin bei Problemen?
- ASFINAG Kundenservice: 0800 400 12 400 (kostenlos), Mo–Fr 7–20 Uhr
- Schriftlich: ASFINAG, Rotenturmstraße 5–9, 1010 Wien
- Online: asfinag.at/kontakt
- Einspruchsfrist: In der Regel 2 Wochen ab Bescheidzustellung
- Angaben: Kennzeichen, Kaufdatum, Kaufbestätigung, Problembeschreibung
- Schlichtung: Bundesministerium für Klimaschutz und Mobilität